Die teure Gattin aus dem Rotlicht-Milieu
Er hatte einen guten Job und ein seriöses Leben. Dann verliebte er sich in eine Prostituierte. Das war der Beginn einer großen Katastrophe. "Ich habe meine Gattin aus dem Rotlicht-Milieu geholt", berichtete der 27-jährige Angeklagte. Er zahlte der Frau die Scheidung in der Türkei und in Rumänien und finanzierte ihre Familie. "Das hat mich einiges an Geld gekostet", sagte der Mann. Als sein Vermögen verbraucht war und das laufende Gehalt als leitender Angestellter eines Möbelhauses nicht mehr reichte, wurde er straffällig. Als Inkassoberechtigter hatte der 27-Jährige Zugriff auf die Tageslosungen jenes Möbelhauses, in dem er arbeitete. Anfang Juli 2006 legte er die Einkünfte von drei Verkaufstagen nicht wie üblich in den Nachttresor, sondern nahm das Bargeld mit nach Hause. 19.840,66 Euro eignete sich der Angeklagte damals an. Zuvor hatte er schon in drei Fällen Bargeld nicht in der Firma abgeliefert, das er bei Kundinnen kassiert hatte. Drei Küchenblöcke hatte er zu...