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Stringtanga am Gartentürl

"Mein Ego ist halt weg, dass mich eine so kleine Frau so zu Fall bringt", schmollte der 53-jährige Angeklagte bei der Verhandlung wegen fortgesetzten Stalkings, leichter Körperverletzung und gefährlicher Drohung Ende Juli 2007. Der Pensionist hatte seiner Ex-Freundin am 6. Mai 2007 einen schwarzen Stringtanga an das Gartentürl gehängt. "Bei Durchsicht meiner Wäsche habe ich das gefunden", erklärte der Angeklagte. "Hätte man das nicht eleganter lösen können?", fragte die Anwältin seiner Ex-Freundin. "Ich habe diese Frau geliebt!", schüttete der Angeklagte sein Herz aus. "Ich wollte, dass sie sich entschuldigt." "Zwei Monate haben wir zusammengelebt", berichtete die Ex-Freundin, die den Pensionisten mehrfach wegen Stalkings angezeigt hatte. "Das erste Jahr nach der Trennung war sehr turbulent. Auf Anraten sämtlicher Experten habe ich den Kontakt komplett abgebrochen", erzählte die Frau weiter. Mit dieser Kontaktsperre ...

Taxler „geschnitten“

Seine Eifersucht ließ ein 40-jähriger Steirer am 30. November 2009 an einem Unbeteiligten aus: Er überholte zweimal jenes Taxi, in dem seine Ex-Freundin saß, und zwang den Taxifahrer zum abrupten Abbremsen. Wegen dieses Vorfalls stand der Mann vor Gericht. „Es tut mir leid, dass ich mich von meiner Eifersucht so hinreißen ließ“, bekannte sich der zuvor unbescholtene Mann schuldig. Ende November 2009 war es zu einem Streit mit seiner damaligen Freundin gekommen. Die Frau ließ den Steirer stehen und rief sich ein Taxi. Das wollte der enttäuschte Mann nicht so ohne weiteres hinnehmen: Er beschimpfte den Taxifahrer und fuhr ihm dann nach. Zweimal überholte er das Taxi und setzte sich nach dem Überholvorgang abrupt vor das Auto, in dem die Ex-Freundin saß. Weil er sich vor Gericht für sein Verhalten entschuldigte, kam er eifersüchtige Ex-Freund in den Genuss einer Diversion: Er musste 100 Stunden gemeinnützige Leistungen erbringen, dann wurde das Verfahren gegen ihn eingestellt.