Bankeinbruch mit 17
Am 1. November splitterte frühmorgens bei einer Bank in einer ansonsten ruhigen Ortschaft das Glas der Türe zum Schalterraum. Ein 17-jähriger Bursche verschaffte sich nach durchzechter Halloweennacht gewaltsam Zutritt zu seiner Hausbank. „So etwas habe ich noch nie bei einem jugendlichen Ersttäter gesehen!“, wunderte sich der erfahrene Richter, vor dem sich der Angeklagte verantworten musste. „Da wird versucht, Zeitungskästen aufzubrechen oder ähnliches, aber dass jemand versucht, bei einer Bank einzubrechen…“ Fündig wurde der Bursche, der zum Tatzeitpunkt 1,9 Promille Alkohol im Blut hatte, im Inneren des Geldinstituts: Er schnappte sich Säcke mit Münzen und leerte das Geld ins Münzzählgerät. Der Polizei erzählte er, dass er den Beleg später zur Bank bringen und sich das Geld am Konto gutschreiben lassen wollte. So weit kam es gar nicht: Durch den Einbruch war bei der unmittelbar benachbarten Polizeiinspektion der Alarm ausgelöst worden. Die Polizisten erwischten den Burschen inflagra...