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Posts mit dem Label "Einbruchsdiebstahl" werden angezeigt.

"An Hund hab' i eam wollen andrahn"

"Nach vielen Versuchen sehen wir uns endlich persönlich!", begrüßte der Richter den 19-jährigen Angeklagten. Zweimal war der junge Erwachsene den Vorladungen des Gerichts unentschuldigt nicht gefolgt. "Da war ich in der Berufsschule", argumenterte der Landschaftsgärtner-Lehrling. "Sie hätten ja anrufen können", ermahnte ihn der Richter. Die Polizei hatte den Angeklagten nun zum neuerlich ausgeschriebenen Verhandlungstermin vorgeführt. "Wenn die Vorführung nicht geklappt hätte, dann hätte ich österreichweit einen Haftbefehl gegen Sie erlassen", warnte der Richter den 19-Jährigen. Vorgeworfen wurde dem jungen Mann ein Einbruchsversuch bei seinem ehemaligen Chef. Er war über den Zaun ins Betriebsgelände eingestiegen und hatte versucht, mit einem Schraubenzieher die Eingangstüre aufzubrechen. "An Hund hab' i eam wollen andrahn", gab der Angeklagte zum Motiv bekannt. "Einen Zorn" habe er auf den Chef gehabt. "Ich wollte ...

DNA überführte Uhrendieb

Am 20. März 2000 splitterte in der Fußgängerzone in österreichischer Innenstadtlage das Glas einer Auslagenscheibe, wenig später machte sich der Einbrecher mit Uhren im Wert von 185.000 Euro aus dem Staub. Dabei ließ er in einer engen Gasse einen blutigen Handschuh fallen, der ihm Jahre später zum Verhängnis werden sollte. Am nächsten Tag ereignete sich in einem anderen Bundesland ein zweiter Juweliereinbruch, die Vorgangsweise war ähnlich wie zuvor. Der Täter schlug die Schaufensterscheibe mit einem Vorschlaghammer ein und schnitt das Sicherheitsgitter mit einem Bolzenschneider auf. Am zerbrochenen Fenster wurde eine Blutspur sichergestellt, die zu der DNA-Spur beim ersten Einbruchsdiebstahl passte. Schließlich wurde in einem dritten Bundesland auf wiederum ähnliche Weise ein Juweliergeschäft ausgeräumt, dabei wurde der Einbrecher in einem Auto beobachtet, das er einen Tag zuvor in Ungarn angemietet hatte. Als der Mann, ein 48-jähriger Ungar, 2009 nach einem versuchten Einbruchsdiebst...

LKW-Fahrer bestohlen

Seit 2007 hatte eine Diebstahl-Serie LKW-Lenker in Unruhe versetzt, 2010 konnte der Kriminalfall endgültig geklärt werden: Der Täter, ein 35-jähriger Mann aus dem Kosovo, der zuletzt in Tschechien lebte, wurde verurteilt. Nachts war es auf Autobahnrastplätzen immer wieder zu Einbruchsdiebstählen gekommen. Opfer waren vorwiegend LKW-Fahrer aus Rumänien. Sie vermissten nach dem Aufwachen Bargeld und Wertgegenstände. Insgesamt wurden 21 Einbruchsdiebstähle angezeigt. Zunächst hatte der Verdächtige noch geleugnet, die Diebstähle begangen zu haben, obwohl sein Auto im Tatzeitraum auf einem Autobahnrastplatz gefilmt und er bei Behebungsversuchen mit einer gestohlenen Kreditkarte fotografiert worden war. Bei der Verhandlung legte der Angeklagte dann ein umfassendes Geständnis ab. „Warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Wir hätten uns ein teures Beweisverfahren erspart!“, hielt die Vorsitzende des Schöffensenats dem Angeklagten vor. Unter anderem musste ein DNA-Gutachten angefertigt werden. ...

„Es war a Rauschg’schicht“

Ein 58-jähriger Notstandshilfebezieher brach Mitte Oktober 2009 in die Kantine eines Freibades ein. „Es war a Rauschg’schicht“, gab der bisher unbescholtene Mann vor Gericht zu. Mit dem Bus sei er damals in die kleine Landgemeinde gefahren.  Er schlug die Glasscheibe der Eingangstüre zur Bad-Kantine ein, zwängte sich durch die Lücke und holte vier Flaschen alkoholische Getränke und eine Konservendose aus dem Inneren.  „In Ihrem Alter sollte man etwas gescheiter werden!“, empfahl der Richter dem Einbrecher und verurteilte diesen zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Buntmetall aus Container gefischt

Buntmetall erfreut sich bei Dieben größter Beliebtheit. So auch bei drei Männern aus Ungarn im Alter von 32, 30 und 52 Jahren. Sie waren eines Tages mit einem ausgeborgten Auto in eine burgenländische Ortschaft gereist. „Als ich in der Werkzeugkiste nach Einbruchswerkzeug suchte, fand ich ein Brecheisen“, berichtete der 30-jährige Beschuldigte dem Gericht. Nur er und sein 32-jähriger Bruder hätten daraufhin das Vorhängeschloss des Containers einer Spenglerei aufgebrochen. Ihr 52-jähriger Bekannter, massiv und sogar wegen Raubes vorbestraft, sei im Auto sitzen geblieben und habe nichts davon mitbekommen, dass sich die beiden gewaltsam Zutritt zum Metall-Container verschafften. „Ich weiß, dass man mir wegen meiner Vergangenheit keinen Glauben schenkt, aber ich möchte Sie bitten, mir zu glauben, dass ich von dem Einbruch nichts wusste“, so der 52-Jährige, der bereits 13 Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht hatte. Zeugen beobachteten, wie sich alle drei Männer an dem offenen Contai...