"Habe laut gedacht"
Das Unheil nahm seinen Lauf, als ein 30-jähriger Barkeeper auf der Schnellstraße "Arschloch" beim Seitenfenster jenes Autos hinausrief, das seine Freundin am 29. November 2006 gegen 23.30 Uhr nach Hause lenkte.
Das Schimpfwort des massiv alkoholisierten Beifahrers galt jenen Polizeibeamten, die das Auto einer Geschwindigkeitsmessung unterzogen.
Zuvor hatte der Barkeeper nach eigenen Angaben zwei Gläser Wein und zehn einfache Cognac getrunken gehabt.
"Löst Alkoholkonsum bei Ihnen Aggressivität aus?", wollte die Richterin wissen, vor der sich der Barkeeper wegen des Vorwurfs des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten musste.
"Ich habe laut gedacht", antwortete der Barkeeper.
Die Polizisten winkten das Fahrzeug an den Straßenrand und begannen mit einer Kontrolle.
"Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass er aussteigen soll", berichtete einer der Polizisten.
Der Barkeeper habe dieser Aufforderung Folge geleistet.
"Er ist mir dann mit beiden Füßen auf meine Füße gestiegen und hat provokant seine Nase an meine gedrückt", erinnerte sich der Polizist.
Dann sei der Barkeeper wieder ins Auto gesprungen, habe sich sogar wieder angegurtet, um kurz danach über die Rückbank in den Kofferraum zu klettern und dort etwas zu suchen.
"Er hat mir dann ein Ausweis-Etui an die Brust geschlagen", schilderte der Polizist den weiteren Verlauf.
Bevor er noch über Funk die Personaldaten überprüfen konnte, habe ihn der Angeklagte heftig gegen das Dienstfahrzeug gestoßen. "Er schlug mir ins Gesicht, mein Kappel ist geflogen", berichtete der Polizist. Er habe bei dem Vorfall eine Zerrung im Lendenbereich erlitten und sei am Ellbogen verletzt worden.
Sein Kollege habe dann eingegriffen, zu dritt sei man zu Boden gegangen. Auch der zweite Polizist wurde verletzt - er berichtete vor Gericht von Prellungen und einer Nierenquetschung.
Man nahm den randalierenden Mann mit auf die Dienststelle, wo er diverse Drohungen aussprach.
"Heute putz ich meine Fingernägel und morgen deine 9-Millimeter-Kugel", soll der Angeklagte angekündigt haben.
"Ich war in Italien bei einer Art Cobra und habe das Töten gelernt", erklärte der Barkeeper.
Am nächsten Morgen erzählten ihm die Polizisten, was vorgefallen war. "An die Watsche kann ich mich erinnern", sagte der Angeklagte. "Warum weiß ich nicht..."
Er wurde zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt und nahm dieses Urteil an.
Das Schimpfwort des massiv alkoholisierten Beifahrers galt jenen Polizeibeamten, die das Auto einer Geschwindigkeitsmessung unterzogen.
Zuvor hatte der Barkeeper nach eigenen Angaben zwei Gläser Wein und zehn einfache Cognac getrunken gehabt.
"Löst Alkoholkonsum bei Ihnen Aggressivität aus?", wollte die Richterin wissen, vor der sich der Barkeeper wegen des Vorwurfs des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten musste.
"Ich habe laut gedacht", antwortete der Barkeeper.
Die Polizisten winkten das Fahrzeug an den Straßenrand und begannen mit einer Kontrolle.
"Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass er aussteigen soll", berichtete einer der Polizisten.
Der Barkeeper habe dieser Aufforderung Folge geleistet.
"Er ist mir dann mit beiden Füßen auf meine Füße gestiegen und hat provokant seine Nase an meine gedrückt", erinnerte sich der Polizist.
Dann sei der Barkeeper wieder ins Auto gesprungen, habe sich sogar wieder angegurtet, um kurz danach über die Rückbank in den Kofferraum zu klettern und dort etwas zu suchen.
"Er hat mir dann ein Ausweis-Etui an die Brust geschlagen", schilderte der Polizist den weiteren Verlauf.
Bevor er noch über Funk die Personaldaten überprüfen konnte, habe ihn der Angeklagte heftig gegen das Dienstfahrzeug gestoßen. "Er schlug mir ins Gesicht, mein Kappel ist geflogen", berichtete der Polizist. Er habe bei dem Vorfall eine Zerrung im Lendenbereich erlitten und sei am Ellbogen verletzt worden.
Sein Kollege habe dann eingegriffen, zu dritt sei man zu Boden gegangen. Auch der zweite Polizist wurde verletzt - er berichtete vor Gericht von Prellungen und einer Nierenquetschung.
Man nahm den randalierenden Mann mit auf die Dienststelle, wo er diverse Drohungen aussprach.
"Heute putz ich meine Fingernägel und morgen deine 9-Millimeter-Kugel", soll der Angeklagte angekündigt haben.
"Ich war in Italien bei einer Art Cobra und habe das Töten gelernt", erklärte der Barkeeper.
Am nächsten Morgen erzählten ihm die Polizisten, was vorgefallen war. "An die Watsche kann ich mich erinnern", sagte der Angeklagte. "Warum weiß ich nicht..."
Er wurde zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt und nahm dieses Urteil an.